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Fehler machen. Darüber reden. Besser werden.

Wie wir mit Fehlern umgehen — und warum eine offene Fehlerkultur kein Zeichen von Schwäche ist, sondern von Stärke.

Fehler machen. Darüber reden. Besser werden.
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„Der einzige Mensch, der niemals einen Fehler macht, ist derjenige, der niemals etwas tut.“

— Theodore Roosevelt

Fehler passieren. In der Planung, im Büro, in der Kommunikation. Das ist keine Frage des Willens — es ist eine Frage der Komplexität.

Wer plant, entwirft, optimiert und entscheidet, macht Fehler. Das ist nicht trotz der Arbeit so — es ist ein Teil davon. Wer niemals einen Fehler macht, hat sich niemals wirklich exponiert. Hat keine schwierige Aufgabe angenommen, keine neue Lösung versucht, kein Risiko getragen.

Die einzige Frage ist, was danach passiert.

Was wir nicht tun

Wir suchen keine Schuldigen. Nicht in der Außenkommunikation, nicht intern. Wenn ein Fehler passiert, ist die erste Frage nicht „Wer?“ sondern „Was?“ — Was ist passiert, was waren die Ursachen, was kann man daraus lernen?

Das ist keine Beschönigung. Es ist pragmatisch: Schuldsuche löst das Problem nicht. Analyse schon.

Was wir stattdessen tun

Wir reden über Fehler. Offen, im Team. Nicht jeder kleine Lapsus — aber Dinge, die Konsequenzen hatten oder hätten haben können, werden besprochen. Was hätte man früher erkennen können? Was kann man beim nächsten Projekt anders machen?

Das erfordert eine Atmosphäre, in der niemand Angst haben muss, einen Fehler zuzugeben. Diese Atmosphäre zu schaffen ist eine Führungsaufgabe.

Der Zusammenhang mit Qualität

Büros mit einer offenen Fehlerkultur liefern bessere Arbeit. Nicht weil sie fehlerloser sind, sondern weil sie schneller lernen. Wer Fehler versteckt, macht denselben Fehler zweimal — oder öfter.

Qualität ist kein statischer Zustand. Sie ist das Ergebnis von Reflexion.