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LEISTUNGEN

Energieoptimierung — Weniger bauen. Besser betreiben.

Simulationsbasierte Anlagenoptimierung für Gebäude, die weniger Energie verbrauchen und weniger kosten — in Errichtung und Betrieb.

Energieoptimierung — Weniger bauen. Besser betreiben. — Anwendungsbeispiel
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Normative Heiz- und Kühllasten sind Sicherheitspolster — sie garantieren, dass ein Gebäude unter Extrembedingungen funktioniert. Aber sie führen auch zu überdimensionierten Anlagen, die 95 % der Betriebszeit im Teillastbereich arbeiten.

Wir gehen einen anderen Weg: Simulationsbasierte Lastprofile ersetzen pauschale Normwerte durch stundengenau aufgelöste Bedarfskurven. Das verändert nicht nur die Erzeugung — es verändert die gesamte Anlage.

Tageslastverlauf vor und nach Optimierung Tageslastkurve mit X-Achse (Tagesverlauf 0–24 h) und Y-Achse (Leistung in kW). Eine gestrichelte Kurve zeigt den ursprünglichen Lastgang mit ausgeprägtem Mittagspeak. Die durchgezogene Kurve zeigt den optimierten Lastgang mit reduzierter und geglätteter Spitzenlast. Der orange Callout markiert die eingesparte Spitzenlast. kW Leistung Tagesverlauf 0 h 6 h 12 h 18 h 24 h vorher nachher Einsparung vorher nachher
Durch Lastverschiebung und bedarfsgerechte Steuerung lässt sich der Tages-Spitzenbedarf deutlich reduzieren — der Lastgang wird geglättet, Spitzenlastkosten sinken.

Was wir darunter verstehen

Simulationsbasierte Dimensionierung

Die thermische Gebäudesimulation liefert stündliche Heiz- und Kühllasten für jede Zone, jeden Tag, jedes Jahr. Daraus ergibt sich ein realistisches Lastprofil, das zeigt: Welche Spitzenlasten treten tatsächlich auf — und wie oft?

Das Ergebnis sind kleinere Erzeuger, die häufiger im richtigen Betriebspunkt laufen. Weniger installierte Leistung, höhere Effizienz, geringere Investitionskosten.

Systemintegration statt Einzeloptimierung

Ein Gebäude ist kein Sammelsurium einzelner Gewerke. Heizung, Kühlung, Lüftung und Geothermie beeinflussen sich gegenseitig. Wir betrachten diese Systeme gemeinsam und stimmen sie so aufeinander ab, dass sie sich ergänzen statt behindern.

Das betrifft nicht nur die Erzeugung: Wenn die Quelle kleiner wird, können Verteiler, Pumpen und Abgabesysteme mitverkleinert werden — bis hinunter zum einzelnen Deckensegel im Raum.

Bilanzierte Geothermie

Erdwärmesondenfelder werden effizienter, wenn Wärme- und Kälteentnahme über das Jahr ausgeglichen sind. Durch die gezielte Kombination gebäudetechnischer Systeme gleichen wir diese Bilanz aus — das ermöglicht kleinere Sondenfelder bei besserer langfristiger Regeneration.

Für wen das relevant ist

  • Bauherren, die Investitions- und Betriebskosten gleichzeitig senken wollen
  • Architekten, die wissen wollen, wie groß die Technikzentrale wirklich sein muss
  • Betreiber, die effiziente Anlagen im Optimum fahren wollen — nicht überdimensionierte im Teillastbetrieb
  • Nachhaltigkeitszertifizierungen, die messbare Energieeinsparungen erfordern

Was wir nicht machen

Wir machen keine Schnell-Audits per Telefon. Wir machen keine Energie-Berichte ohne Begehung. Wir empfehlen keine Sanierungs-Strategie für ein Gebäude, das wir nie gemessen haben — Norm-Annahmen liegen in Bestandsgebäuden regelmäßig 20 bis 40 Prozent neben der Realität.

Wir geben auch keine Einsparungs-Prozentzahl heraus, ohne den Streubereich daneben zu legen. Eine Lifecycle-Rechnung zeigt drei Werte: Bestfall, Erwartungswert, Pessimum. Welche Annahmen wir treffen mussten, benennen wir explizit. Eine Variante, die nur den Bestfall zeigt, sieht immer besser aus — aber sie ist nicht verlässlich.

Energieoptimierung in Ihrem Projekt?

Sprechen wir, bevor die ersten Pläne erstellt sind. Eine kurze Nachricht reicht — wir melden uns binnen eines Werktags.

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